2019 Antarktis (Story)

Januar 2019: Es ging über Buenos Aires nach Ushuaia, Feuerland, um mit einem „kleinen“ Segelboot, der Sarah W. Vorwerk, über die Drake Street in die Antarktis zu segeln.
Die Sarah W. Vorwerk ist eine 16 Meter lange Segelyacht mit Stahlrumpf. Unser Kapitän, ein Holländer, der sich in Ushuaia niedergelassen hat, ist ein sehr erfahrener Skipper der die Drake Street schon mehr als 60 mal durchfahren hat. Wir hatten uns bewusst für ein kleineres Segelboot zusammen mit einer kleinen Reisegruppe entschieden, um die Natur noch näher und intensiver zu erleben, auch um gegebenenfalls die Route bei Bedarf individuell gestalten zu können. Neben dem Skipper und „Bootsjunge“ (eine junge Frau) waren noch 5 weitere Passagiere an Bord. Ein italienisches Paar und noch 3 weitere deutsche Mitsegler, mit denen wir uns trotz einiger Sprachschwierigkeiten von Anfang an blendend verstanden.
Trotz der erheblichen Einschränkungen an Komfort, die eine Entscheidung für eine kleinere Yacht mit sich zieht, würden wir auch heute keine andere Entscheidung treffen.

Man kann mal sicherheitshalber davon ausgehen, dass alles was über die Drake Street berichtet wird wahr ist. Die Überfahrt dauert je nach Wetterlage 3-5 Tage. Die Querung der Drake-Passage, 440 Seemeilen (ca. 815 Kilometer) breit zwischen Kap Hoorn und den Südshetland Inseln, ist tatsächlich immer wieder ein nicht ganz ungetrübtes Vergnügen, denn immer wieder kreisen mächtige Tiefdruckgebiete von West nach Ost um die Antarktis und kommen früher oder später unweigerlich durch die Drake-Passage. Es ist also ein kleines Lotteriespiel wie sich das Wetter gerade verhält. Segelboote legen sich in den Wind und rollen mit jeder Welle. Man kann diese Situation mit Medikamenten begegnen oder versuchen, gewisse Körperhaltungen zu vermeiden, den ruhigsten Platz im Schiff aufsuchen oder über Schiff den Blickkontakt mit dem Horizont halten. Egal welche Strategie man wählt, für Drake Street Novizen mit wenig Segelerfahrung ist es immer empfehlenswert ein grosses Gefäß mit sich zu führten, um eine spontane Übelkeit rechtzeitig aufzufangen. Darüber hinaus sollte man sich der Gefahr im klaren sein, dass man auch einen freien Flug durchs Boot mit erheblicher Verletzungsgefahr riskiert wenn man sich Untertags oder Nachts nicht an geeigneter Stelle mit den Händen festkrallt und sich mit Füssen und Beinen in die Koje einkeilt.
Ich  (Heidi) habe mich mit allen möglichen Tabletten eingedeckt, da ich wusste wie empfindlich mein Magen auf solche Situationen reagiert. Peter kommt mit solchen Situationen besser zurecht. Ihm ist erst dann richtig übel geworden als er ein homöopathisches Mittel zu sich genommen hat. Der darin enthaltene scharfe Ingwer hat seinen Magen den Rest gegeben. Unser Tipp: Medikamente vorher schon mal zu Hause ausprobieren um zu prüfen wie man darauf reagiert und sie verträgt.

Im folgenden gibt es eine kurze Beschreibung einiger Stationen:

Ushuaia (Argentinien) und Drake Street

Von Ushuaia aus geht es durch den Beagle Kanal Richtung Süden, dann ab dem 2. Tag Einfahrt in die berüchtigte Drake Passage. Unsere Überquerung der Drake Street dauerte bei uns 3 1/2 Tage. Alle Passagiere waren trotz aller selbst gewählten Vorsorgen mehr oder weniger seekrank. Schon bei der Einfahrt in die Drake Street wurden vorsorglich kleine Eimer an uns verteilt, was die Anspannung auf die nächsten Tage ansteigen ließ. Ich (Heidi)  habe die ersten beiden Tage nur lethargisch in meiner Koje gelegen und mich, sofern es trotz schon leeren Magens noch möglich war, oft übergeben. Unsere italienische Freunde hatte es besonders schwer getroffen. Das „gute“ Wetter zeigte sich mit Spitzenwerten bis zu 60kn (über 100km/h) Windstärke! Das Aufstehen aus der Koje und Bewegen im Boot war eine Herausforderung. Die Küche blieb verständlicherweise 2 Tage zu. Keks und Zwiebacktage, wenn überhaupt. Der 3. und 4. Tag zeigte sich dann etwas versöhnlicher da, Neptun sei Dank, die See ruhiger wurde und sich der Körper schon etwas an den Rollercoaster gewöhnt hatte.

Ab dem 2./ 3. Tag beginnt die antarktische Konvergenzzone: Die Wassertemperatur sinkt von 5°C auf 1°C ab, grünliches Polarwasser erscheint und Nebel hüllt uns ein. Ab hier erhöht sich die Gefahr mit einem Eisberg oder Growler (bis zur Größe eines Einfamilienhauses) zu kollidieren. Grund um 24 Stunden abwechselnd im 2er Team alle 2 Stunden Eiswache zu halten. Ein schwieriges Unterfangen, besonders nachts und bei leichten Schneefall. Stundenlang in den sich in der Dunkelheit verlierenden Scheinwerferkegel zu starren, verbunden mit der Sorge, es könnte wirklich einer dieser Brocken unvermittelt auftauchen. Der Gedanke an das Schicksal der Titanic hält jedoch wach und aufmerksam. Die Sarah Vorwerk ist zwar mit Technik ausgerüstet um Zusammenstösse dieser Art zu vermeiden, trotzdem kann die Technik bei bestimmten Konstellationen versagen bzw. ist bei bestimmten Formen und Strukturen von Eisbergen überfordert und trotz Technik ist immer eine schnelle Reaktion auf das Ruder erforderlich.
Das Schöne bei der Eiswache: Man hört die ersten Wale und wäre im schlimmsten Fall schon in der Nähe des Rettungsboots.

Hannah Point (62°39’S/60°37’W )

Nach 4 Tagen haben wir es geschafft und wir können es kaum glauben, dass unser Skipper die letzten Tage nahezu ohne Ermüdungserscheinung überstanden hat. Profi eben!

Das See ist ruhig und wir freuen uns alle auf unseren ersten Landgang, endlich wieder mit festem Boden unter den Füssen. Erleichtert wird der Anker zu Wasser gelassen und das Zodiac für den Landgang vorbereitet.
Tipp: unbedingt hohe, wärmeisolierte Gummistiefel mit griffiger Sohle mitbringen. Grund: 1. Beim Aussteigen vom Zodiac an Land steht man meist noch mit den Füssen im Wasser und 2. Von Gummistiefel lässt sich der stark übel riechende Pinguinkot leichter abwaschen bevor man dann wieder ins Schlauchboot einsteigt.

Hannah Point liegt an der südlichen Seite der Livingston Insel – lange Kiesstrände und sandige Abhänge prägen diese Insel. Es gibt riesige Kolonien mit nistenden Esel-, Kehlstreifenpinguine und vereinzelt gesellen sich auch Makkaroni Pinguine hinzu. Dazwischen viele See-Elephanten die in dieser Jahreszeit ihr Fell wechseln und dadurch oft ziemlich übel zugerichtet aussehen. Wir sind von der Tierwelt fasziniert: Tausende von Pinguinpaaren mit ihren Jungen schnattern um die Wette. Mit etwas Abstand zeigen die Tiere keine Furcht und lassen sich problemlos fotografieren. Manchmal sind die Pinguine derart neugierig, dass sie von selbst an uns herankommen um uns genauer zu inspizieren. Meist sind sie aber mit ihrer Aufzucht derart beschäftigt, dass wir scheinbar gar nicht wahrgenommen werden. Pinguine sind Meeresvögel und somit Wassertiere. Sie kommen nur zum Brüten an das arktische Festland. Die übrige Zeit leben sie im Wasser. Während sie an Land eher etwas tollpatschig auftreten sind sie im Wasser umso geschickter. Eselspinguine können bis zu 36km/h schnell schwimmen und bis zu 200m tief tauchen!

 

Zu dieser Jahreszeit sieht man viele frisch geschlüpfte Küken und auch schon ältere Jungtiere die laufend gefüttert werden wollen, lautstark nach ihren Eltern rufen und diesen oft eiligst hinterherlaufen. Für noch nicht ausgebrütete Eier kann es jedoch dann schon mal zu spät werden. Wenn die Brutsaison zu Ende ist, werden nicht schwimmfähige Jungpinguine an Land zurückgelassen.

Wir sind völlig allein auf der Insel und haben genügend Zeit das unglaublich geschäftige Treiben ausführlich zu beobachten. Meist muss man nur an einer Stelle verharren und abwarten was um einen herum passiert bzw. was auf einen zukommt.
Von dem Höhenkamm der Insel aus hat man einen wunderbaren Ausblick. Riesensturmvögel ziehen in der Luft ihre Kreise, Königskormorane putzen ihr Gefieder und die räuberischen Skuas sind immer auf der Suche nach leichten Opfern unter der Brutkolonie. Nach dem Stress der letzten Tage eine erholsamer Ort um das erste mal Antarktis zu „fühlen“. 

Deception Insel

Die kreisrunde Insel ist in Wirklichkeit ein gefluteter Krater eines Vulkans, eine sogenannte Caldera. Die Caldera hat einen Durchmesser von etwa 13-14 km und verfügt an einer Seite über einen engen Kanal, der Neptuns Blasebalg. Über die weniger als 400m breiten Meerenge haben wir eine spektakuläre Einfahrt in den Kratersee, Port Foster. Durch vulkanische Aktivität liegt die Wassertemperatur dort bei etwa 10 °C. 

 

Der Vulkan gilt weiterhin als aktiv und unberechenbar. Die letzte Eruptionen fand 1970 statt. In der Walfängerbucht von Deception Island finden sich noch Reste einer traurigen Vergangenheit aus den Jahren 1912-1931. Verrottete Walfängerboote, Walknochen, Kessel einer Trankocherei, Arbeiterunterkünfte und Gräber stehen neben verlassenen Hütten einer ehemaligen britischen Forschungsstation, die 1969 nach einem Vulkanausbruch evakuiert wurde. Robben räkeln sich am schwarzen Strand und an der zum Meer gewandten Seite von Deception Island brüten etwa 50.000 Zügelpinguine. Genügend Geschichte um interessante Fotos zu Eindrücke mitzunehmen.

 

Kap Herschel (64°10S / 61°04 W)

Segeln durch Bransfield Strait – Blick in in die  Cierva Cove, gepackt mit beeindruckend Eisbergen, an der Südseite von Kap Herschel

 

 

Paradise Bay (64°55S / 63°00W)

Über 2000 Meter hohe Schnee-und Eisbedeckte Berge und gewaltige Gletscherzungen rahmen die geschützte Bucht malerisch ein. Es sind unvergessliche Eindrücke. Buckelwale, kommen oft nah an unser Schiff heran, auf Eisschollen sonnen sich zahlreiche Weddell-Robben und Seeleoparden. Wir unternehmen von unserem Ankerplatz aus lange Ausflüge mit dem Zodiac zu einem gegenüberliegenden Aussichtspunkt.
Von dort aus erkennt man warum die Bucht Paradise Bay heißt. Es ist ein unglaublich schöne Rundumsicht auf die Antarktische Landschaft.  In der Abenddämmerung erscheinen die umliegenden Berggipfel in Lachsfarben bis das Meer im Laufe des Abends in wunderschöne Orange-und Rottöne eintaucht.  

Petermann Insel / Lemaire Kanal (65°10S / 64°05W)

Es geht weiter Richtung Lemaire Channel und Petermann Island.
Der Lemaire Channel ist sicher einer der berühmtesten Durchfahrten in der Antarktis mit einer grandiosen Landschaft. Links die Antarktischen Halbinsel, rechts Booth Island. Auf beiden Seiten der Durchfahrt gibt es steil aufragende Felswände, fast 1000 m hoch, und beeindruckende Gletscher, die einem fast auf den Kopf zu fallen scheinen. Die Passage ist nur wenige 100 m breit, aus der Distanz scheint es gar keinen Durchlass zu geben, und tatsächlich ist das Fahrwasser gelegentlich durch Treibeis versperrt. Wir hatten Glück, die Durchfahrt war grandios, Krabbenfresserrobben und Seeleoparden schauen zu, wie sich die Sara Vorwerk ihren Weg durch die Eisschollen bahnt.

 

 

 

Die ukrainische Forschungsbasis Vernadsky   (65°15S / 64°15W)

Wir besuchen Vernadsky (ehemals Faraday-Station), bekannt durch die Entdeckung des Ozonlochs. Zufahrt zu der Forschungsstation ist abenteuerlich und durch grosse Eisschollen erschwert. Meter für Meter arbeitet sich das Schiff vorwärts um Beschädigungen am Rumpf zu vermeiden.

Wieder sehen wir beeindruckende Gletscherwände und eine atemberaubende Berglandschaft.
Die Besatzung besteht im arktischen Sommer aus 15 Mann und einer (!) Frau. Uns wird ein sehr herzlicher Empfang beschert, wir erhalten eine interessante Führung durch die Station und am findet sich abends auf einer für uns arrangierten Party wieder, bei der es sehr lustig hergeht. Wir spendieren einige Flaschen Rotwein und im Gegenzug gibt es selbstgebrannten Wodka nach einem Geheimrezept.
Tipp: Die Station besitzt die südlichste Bar der Welt. Die Faraday-Bar wurde von der britischen Besatzung der Station als original englisches Pub, komplett mit Billardtisch und Dartboard gebaut. Die Einrichtung wurde aus Hartholz geschnitzt, das für die Reparatur eines Bootsstegs vorgesehen war. Durch schlechte Wetterbedingungen konnte die Reparatur während des Winters nicht durchgeführt werden. Das Holz wurde zur „schönsten Bar der Antarktis“ verarbeitet.
Die Bar ist auch dafür bekannt, dass man den Wodka entweder mit US_Dollar oder aber mit einem BH bezahlen kann.  Wir erhalten den Wodka umsonst.
Freundlicherweise bietet man uns sogar die Benutzung einer Aussensauna an, die extra für uns aufgeheizt wird, Ein kleines Holzhäuschen auf einem Felsen. Überall haben sich Pinguine angesiedelt und sitzen sogar direkt vor der Sauna. Zur Abkühlung geht es danach ins antarktischen Meer. Ich (Heidi) entscheide mich dann doch lieber für eine heisse Dusche in der Station. 

Port Lockroy (64°55S / 63°30W)

Port Lockroy ist ein Naturhafen im Britischen Antarktisterritorium. Bis 1962 war die Insel Standort einer danach aufgegebenen britischen Forschungsstation. 1996 wurde diese renoviert, dient heute als Museum und beherbergt ein United Kingdom Antarctic Heritage Trust betriebenes Postamt. Das Postamt, das als südlichstes der Erde gilt, kann seine Sendungen nicht über den mit 1000 km Entfernung nächstgelegenen Hafen Ushuaia in Argentinien abfertigen, sondern muss sie über die Falklandinseln versenden.

Lockroy ist eine beliebte Touristenattraktionen in der Antarktis und wir sehen zum ersten Mal ein Kreuzfahrtschiff und zahlreiche Schlauchbote mit Passagieren anlanden. In Port Lockroy wird auch die Auswirkung von Tourismus auf Pinguine getestet. Bis jetzt zeigen die Resultate, dass der Tourismus eher zu einen positiven Effekt führt, möglicherweise dadurch verursacht, dass die Anwesenheit von Menschen Raubmöwen fern hält und dadurch die Überlebenschance von Jungpinguinen steigt.

Neko Harbour (64°50S / 62°33’W)

Neko Harbour liegt in der Bucht Andvord Bay, die auf 64°50’S in die Westküste der Antarktischen Halbinsel einschneidet. Wie überall in diesem Bereich der Halbinsel, besteht die Küste von Andvord Bay weitgehend aus hohen Gletscherfronten und steilen, schroffen Felswänden. Es gibt daher nur wenige Stellen, wo eine Landung auf dem Kontinent vom Gelände her überhaupt möglich ist. Nur wenige hundert Meter von der steinigen Landestelle entfernt kalbt ein gewaltiger Gletscher in die Bucht, in der oft große Mengen Gletschereis treiben. Wenn das den Zugang zum offenen Meer versperrt, hat man Pech gehabt …
Ein schöner Tag in Neko Harbour ist Antarktis-Genuss pur. Einige hundert Eselspinguine brüten dort, oft lauern Seeleoparden im Wasser auf unvorsichtige Pinguine, und Zwergwale werden regelmäßig gesehen. Vom Hügel oberhalb der Kolonie aus hat man eine grandiose Aussicht über Neko Harbour und Andvord Bay.

 

 

 

 

Cuverville Island (64°41S / 62°38’W)

Cuverville Island liegt am Eingang des Errera-Kanals und wird von den steilen Bergen und Gletschern des antarktischen Festlandes flankiert. Die Insel ist ein 252 Meter hoher Felsen mit einem langen Kiesstrand, auf dem sich eine großen Kolonie von Eselspinguinen tummelt.
Es ist ein atemberaubender Ankerplatz, seicht, mit vielen gestrandeten Eisbergen und einem unvergesslicher Ausblick in den Errera Kanal und noerdlich in die Gerlach Strasse. Wir sehen Kelpmöwen, Antarktische Schwalben, Scheideschnäbel, Königskormorane, Sturmvoegel, Raub- und Sturmmöwen und Sturmschwalben. Nachmittags landen wir an und machen Spaziergänge und Ausflüge mit dem Zodiac. Wir sehen heute einen fantastischen Sonnenuntergang in der Antarktis.

 

Gerlach Straße / Gamma Island (64°20S / 63°00W) 

Das Gebiet um die Gerlachstraße ist voll von landschaftlichen Höhepunkten: hoch rausragende, mit ewigem Schnee bedeckte Gipfel, gewaltige Gletscher, und im Wasser treibende Eisbergkathedralen. Diese Gegend wird oft von neugierigen Buckelwalen besucht: Wale aus der Nähe zu beobachten ist einmalig besonders wenn man spürt, dass sich die Tiere ruhig und entspannt bewegen. Wir fahren weiter zur Melchior Insel, wo wir bei der Gamma Insel vor Anker gehen. Die tiefstehende Sonne überflutet eine skurrile Eislandschaft mit einem feuerfarbenen Schleier. Die Außentemperatur beträgt 2 °C. Windstille, Ruhe und Einsamkeit. Wir machen uns zur Rückfahrt am nächsten Tag bereit.

 

Rückfahrt Drake Passage und Kap Hoorn

Die Überfahrt durch die Drake Passage gestaltet sich im Vergleich zur Hinfahrt als deutlich entspannter. Peter, mir und den anderen Passagieren geht es deutlich besser als auf der Hinfahrt. Die Zeit wird genutzt um Bilder zu sortieren, zu lesen und das Reisetagebuch zu vervollständigen. Wir steuern Kap Hoorn an und es ist ein wunderbares Erlebnis den südlichsten Punkt Südamerikas auftauchen zu sehen. Während wir uns wieder auf die Zivilisation und auf eine ausführliche Dusche freuen, sind wir dankbar, dass wir diese aussergewöhnliche Erfahrung machen konnten und nach fast 4 Wochen sicher wieder in Ushuaia zurück sind. In Ushuaia erholen wir uns einige Tage und dann geht es weiter nach Punta Arenas in Chile, wo wir unseren 4 x 4 Mietwagen entgegennehmen, um in weiteren 4 Wochen Patagonien zu erkunden.

 

 

© Copyright für alle Bilder: Heidi Ettischer & Peter Völkl

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